Was ist ein amerikanischer Lebenslauf?

Ein amerikanischer Lebenslauf wird mittlerweile auch in Deutschland immer beliebter. Im Vergleich zum herkömmlichen deutschen Lebenslauf ist der amerikanische Lebenslauf antichronologisch aufgebaut. Das heißt, dass die bisherigen Stationen im Lebenslauf nicht in einer aufsteigenden Reihenfolge angeführt werden, sondern in absteigender Reihenfolge. Etwas einfacher formuliert: Die zuletzt ausgeübte Tätigkeit steht bei einem amerikanischen Lebenslauf ganz oben, alle vorherigen Tätigkeiten werden absteigend darunter aufgelistet. Alle bei Tabellarischer-Lebenslauf.net zur Verfügung gestellten Lebenslauf-Vorlagen sind im Stile eines amerikanischen Lebenslaufs verfasst und können damit auch als Beispiele für diesen dienen. Im Vergleich zum chronologischen Lebenslauf bietet ein amerikanischer Lebenslauf den Vorteil, dass die aktuellste Station im Lebenslauf sofort ersichtlich ist und man diese daher nicht erst mühsam suchen muss. Analog zum herkömmlichen deutschen Lebenslauf werden beim amerikanischen Lebenslauf die verschiedenen Tätigkeiten und die dazugehörigen Tätigkeitsschwerpunkte in tabellarischer Form dargestellt.

Amerikanischer Lebenslauf oder doch lieber chronologischer Aufbau?

Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten. Zunächst aber sollte man die Informationen, die einem Bewerber für dessen Bewerbung bereitgestellt werden, genau studieren. Bei der Bewerbung um einen Studienplatz könnte die Antwort auf diese Frage beispielsweise bei den von der Hochschule für Bewerber bereitgestellten Informationen zu finden sein. Bei der Bewerbung um einen Arbeitsplatz ist ein Hinweis auf die gewünschte Art des Lebenslaufs möglicherweise in der Stellenanzeige zu finden. Wenn keine Informationen über die Art des Lebenslaufs ersichtlich sind, empfiehlt sich ein amerikanischer Lebenslauf vor allem bei etwas längeren Lebensläufen. Bei kurzen Lebensläufen hingegen, die vor allem bei Schülern die Regel sind, kann auch der deutsche, chronologische Lebenslauf verwendet werden. Durch die noch relativ wenigen Stationen im Lebenslauf eines Schülers ist dieser automatisch schon relativ übersichtlich, so dass die zuletzt ausgeübte Tätigkeit auch ohne eine antichronologische Ordnung schnell ersichtlich ist.